Die Trump‑Administration nutzte am Freitag einen Runden Tisch des Außenministeriums, um eine Reihe von Bergbauabkommen und Förderprogrammen vorzustellen, die darauf abzielen, die Abhängigkeit der Vereinigten Staaten von China bei kritischen Mineralien zu reduzieren. Senior‑Führungskräfte von Rio Tinto, Century Aluminum, MP Materials, American Ocean Minerals und Resolution Copper nahmen an dem Treffen teil.
Zu den angekündigten Abkommen gehörte eine Investition in ein kalifornisches Batterieunternehmen, ein Schritt, der die heimische Produktion von Lithium‑Ion‑Technologie stärken soll. Ein weiteres Abkommen unterstützte ein australisches Unternehmen, das eine Mine für Scandium entwickelt, ein Metall, das zunehmend in Luft‑ und Raumfahrt sowie Verteidigungsanwendungen eingesetzt wird. Die Administration stellte zudem Kapital für ein Unternehmen bereit, das magnetische Werkstoffe herstellt, sowie für einen Lieferanten von hitzebeständigen Bauteilen für militärische Zwecke.
Ein weiterer Pfeiler der Ankündigung war die Bildungsfinanzierung. Die Regierung stellte 100 Millionen Dollar für vierzehn Institutionen bereit, die eine bergbaubezogene Ausbildung anbieten, sowie zusätzlich 81 Millionen Dollar für drei spezialisierte Schulen, die Geologen, Metallurgen und Bergbauingenieure ausbilden sollen.
Beamte wiesen darauf hin, dass mehr als die Hälfte der US‑Importe kritischer Mineralien wie Kupfer, Lithium, Kobalt, Graphit, Mangan und Seltene Erden derzeit aus China stammen. Der Präsident hat bereits eine Verordnung erlassen, die Bergbauprojekte, die als für die nationale Sicherheit wesentlich gelten, priorisiert, und die Bundesregierung übernimmt Beteiligungen an ausgewählten Projekten und Unternehmen im Bereich kritischer Mineralien.
Außenminister Marco Rubio erklärte, dass das Außenministerium seine globale Präsenz nutzen werde, um die Lieferkette für Mineralien zu sichern, und betonte die koordinierende Rolle des Ministeriums bei internationalen Anstrengungen. Der Präsident und CEO der National Mining Association, Rich Nolan, lobte die Maßnahmen der Administration und bemerkte, dass die Regierung keinen Stein auf dem anderen lässt, um die übermäßige Abhängigkeit von importierten Mineralien zu bekämpfen.
Branchenführer am Runden Tisch äußerten ihre Unterstützung für die Initiativen und verwiesen auf die Notwendigkeit einer stabilen Versorgung mit Rohstoffen, die die amerikanische Stärke und Macht untermauern. Die Strategie der Administration wird als Reaktion auf jüngste chinesische Exportkontrollen dargestellt, die Engpässe in der Lieferkette für wesentliche Mineralien verursacht haben.
Washington erkennt zudem an, dass die Vereinigten Staaten für die Herstellung bestimmter militärischer und energietechnischer Produkte, darunter Stromleitungen und Batterien, auf China angewiesen sind. Durch direkte Investitionen in Bergbauprojekte und den Ausbau der heimischen Ausbildungskapazitäten will die Administration eine widerstandsfähigere Lieferkette schaffen, die sowohl zivile als auch verteidigungstechnische Bedürfnisse unterstützt.
