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Trump-Administration greift Stipendium für Diversität in Anwaltskanzleien im neuen EEOC-Untersuchungsrahmen an

Die Trump‑Regierung hat ein EEOC‑Verfahren gestartet, das das Minderheiten‑Stipendium der Kanzlei Susman Godfrey ins Visier nimmt.

Von Emily Brooks··
Trump-Administration greift Stipendium für Diversität in Anwaltskanzleien im neuen EEOC-Untersuchungsrahmen an

Die Trump‑Administration hat eine Kampagne gestartet, die sich gegen große Anwaltskanzleien richtet, die rassenbasierte Diversitätsinitiativen betreiben. Einer der sichtbarsten Streitpunkte betrifft Susman Godfrey, eine Litigation‑Boutique, die ein Stipendienprogramm für Jurastudierende aus Minderheiten anbietet.

In einer von Präsident Donald Trump erlassenen Durchführungsverordnung versuchte die Verwaltung, das Stipendium der Kanzlei zu blockieren, das eine Geldprämie von 4.000 £ sowie fortlaufende Mentoring‑Betreuung durch ihre Anwälte gewährt. Das Stipendium ist ausschließlich Studierenden mit Minderheitenhintergrund vorbehalten, und die Zahl der Empfänger wurde kürzlich von 20 auf 25 erhöht.

Susman Godfrey reagierte mit einer Pressemitteilung, in der die Verordnung verurteilt und erklärt wurde, sie „die Rechte aller Amerikaner und den Rechtsstaat verletze." Die Kanzlei hält am Standpunkt fest, das Stipendium sei ein Zuschuss und kein Arbeitsvertrag, eine Position, die von einer Sprecherin bekräftigt wurde, die bei Fragen zur Rechtmäßigkeit auf ein Verhandlungsprotokoll verweisen wolle.

EEOC‑Untersuchungen und breitere Durchsetzung

Die Verwaltung hat die Equal Employment Opportunity Commission (EEOC) beauftragt, rassenbasierte Praktiken in privaten Anwaltskanzleien zu prüfen. Die EEOC untersucht nun mehrere Kanzleien, und eine EEOC‑Beschwerde bezeichnete die von der Personaldienstleisterfirma Sponsors for Educational Opportunity bereitgestellte Praktikanten‑Pipeline als „das größte rassistisch diskriminierende Einstellungsprogramm im juristischen Bereich." Mindestens acht untersuchte Kanzleien erhalten weiterhin Praktikanten über diese Pipeline.

Einige Kanzleien haben Vereinbarungen mit dem Weißen Haus getroffen, um rassenbasierte Einstellungen einzustellen, doch die umfassendere Initiative der EEOC zielt darauf ab, Titel VII gegen das, was die Verwaltung als rassenbasierte Bevorzugung bezeichnet, durchzusetzen.

Rechtliche Analyse von Susman Godfreys Programm

Rechtsanalysten stellen fest, dass die 2023 vorgenommenen Änderungen am Susman Godfrey‑Programm, Wegfall eines Jobangebots und Hinzufügung von Geldprämie und Mentoring, die Rechtsrisiken der Kanzlei mindern könnten. Diese Änderungen erfolgten nach einer Drohung der gemeinnützigen Organisation American Alliance for Equal Rights.

Andere Anwälte argumentieren, dass die Mentoring‑Komponente weiterhin als arbeitsbezogenes Ausbildungsprogramm gewertet werden könnte, das unter Titel VII von Rassendiskriminierung verboten ist. Die Kanzlei behauptet jedoch, das Stipendium sei ein Zuschuss und kein Arbeitsvertrag.

Bürgerrechtsorganisationen und zahlreiche Anwaltskanzleien argumentieren, dass solche Diversitätsprogramme nötig seien, um die historisch geringe Vertretung von Minderheiten im juristischen Beruf zu beheben, ein Bereich, der lange wegen der geringen Minderheitenquote unter Anwälten und Richtern kritisiert wurde. Der Oberste Gerichtshof der USA hat bereits über positive Diskriminierungsmaßnahmen im Hochschulwesen entschieden, jedoch noch nicht über beschäftigungsbezogene Diversitätsprogramme.