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STATE BEACON

Texas‑Senatskandidat James Talarico unterstützt Reparationsplan, während die Unterstützung schwarzer Wähler nachlässt

Der demokratische Texas‑Senatskandidat James Talarico unterstützt einen Reparationsplan für Schwarze, doch seine Beliebtheit bei schwarzen Wählern schwindet.

Von Matthew Parker··
Texas‑Senatskandidat James Talarico unterstützt Reparationsplan, während die Unterstützung schwarzer Wähler nachlässt

Bei einem kürzlich abgehaltenen Bürgertreffen kündigte James Talarico, demokratischer Kandidat für den Texas‑Senat, seine Unterstützung für einen Reparationsplan an, der sich an schwarze Bewohner richtet. Der Vorschlag soll Studiengebührenhilfe, Unterstützung beim Eigenheimkauf und ein Baby‑Bond‑Programm umfassen, das Vermögen für schwarze Familien aufbauen soll. Talarico sagte, Texas leide weiterhin unter dem Erbe der Sklaverei.

Rückschlag und Vorwürfe

Die Ankündigung erfolgt, während Talarico Kritik wegen eines angeblichen Kommentars über den ehemaligen Kongressabgeordneten Colin Allred ausgesetzt ist. Er bestritt, die Bemerkung gemacht zu haben, und bezeichnete den Bericht als „Fehlinterpretation eines privaten Gesprächs". Seine Gegnerin in der demokratischen Vorwahl, Abgeordnete Jasmine Crockett, die sich bereits für Reparationszahlungen ausgesprochen hat, warf ihm Rassismus vor und sagte: „Es war rassistisch. Es war ein rassistischer Akt."

Umfragen und politischer Kontext

Eine im Juni veröffentlichte New‑York‑Times/Siena‑Umfrage ergab, dass 12 % der schwarzen Texas‑Wähler Talarico sehr ungünstig bewerten. Politische Analysten betonen, dass ein Demokrat kaum einen landesweiten Texas‑Wettbewerb gewinnen könne, ohne starke Unterstützung schwarzer Wähler. Aktuelle Umfragen zeigen zudem, dass Talarico Schwierigkeiten hat, schwarze Wähler zu überzeugen.

Wandel in der Botschaft

Während seiner früheren Vorwahlkampagne verweigerte Talarico Kommentare zu Reparationsfragen. Seine jüngste Unterstützung markiert einen Wandel hin zu einer stärker linksgerichteten Rhetorik und bringt ihn in Einklang mit Crocketts früherer Position zu dem Thema.

Die allgemeine Wahl ist für November angesetzt, also in wenigen Monaten, und die Stimmung unter schwarzen Wählern dürfte eine entscheidende Rolle im Rennen spielen.