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Senatskandidat Abdul El‑Sayed besitzt ein Mietobjekt in Dubai und schuldet 100.000 $ bei Majid Al Futtaim Tilal Al Ghaf, seine Finanzen werden kritisiert

Der demokratische Kandidat für den US‑Senat aus Michigan, Abdul El‑Sayed, steht wegen eines Mietobjekts in Dubai und einer Schuld von 100.000 $ bei Majid Al Futtaim in der Kritik.

Von Matthew Parker··
Senatskandidat Abdul El‑Sayed besitzt ein Mietobjekt in Dubai und schuldet 100.000 $ bei Majid Al Futtaim Tilal Al Ghaf, seine Finanzen werden kritisiert

Abdul El‑Sayed, der demokratische Kandidat für den Senat von Michigan, wird als Eigentümer einer Mietimmobilie in den Vereinigten Arabischen Emiraten geführt. Das Haus ist ein Einfamilienhaus im Tilal Al Ghaf, einer Luxusgemeinde, die von Majid Al Futtaim Holdings entwickelt wurde, ein Unternehmen, das zuvor wegen seiner Behandlung von Wanderarbeitern kritisiert wurde.

Die Immobilie taucht in einer am Montag veröffentlichten Finanzoffenlegung auf. Die Unterlage verzeichnet einen ausstehenden Saldo von bis zu 100.000 $ gegenüber Majid Al Futtaim Tilal Al Ghaf Phase A LLC, einer Tochtergesellschaft des emiratischen Immobilienkonzerns. Der Betrag wird als „Developer Credit Balance" ausgewiesen, was auf eine Ratenzahlungsvereinbarung beim Kauf hindeuten könnte.

Die Kampagne von El‑Sayed beantwortete wiederholte Anfragen nach einem Kommentar zu diesem Thema nicht.

Vermögen und Einkommenshintergrund

Seit seiner gescheiterten Gouverneurskampagne im Jahr 2018 stehen die Finanzen des Kandidaten im Fokus. Die Steuererklärung für das letzte Jahr weist ein Gesamteinkommen von 686.000 $ aus, ein Betrag, der ihn zu den obersten ein Prozent der Verdiener in Michigan zählt.

Details zur Immobilie in Dubai

Tilal Al Ghaf wird als „Resort‑Stil"-Entwicklung vermarktet und bietet zahlreiche Annehmlichkeiten, darunter eine Freizeitlago, einen Park, Wanderwege, ein Gourmet‑Restaurant und einen Supermarkt. Bewohner haben zudem Zugang zu erstklassigen Bildungseinrichtungen wie der Royal Grammar School Guildford Dubai.

El‑Sayed hat seine ausländischen Besitzungen zuvor verteidigt und erklärt, dass die Familie seiner Frau die Immobilien ursprünglich geerbt und später verkauft habe. Die Offenlegung zeigt jedoch, dass er und seine Frau die Dubai‑Immobilien weiterhin besitzen und Mieteinnahmen daraus erzielen.

Die Kombination aus einer erheblichen ausländischen Schuld, hohen inländischen Einkünften und der Verweigerung eines Kommentars hat die Debatte über die Transparenz seiner finanziellen Angelegenheiten neu entfacht.