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STATE BEACON

Senator Jon Ossoffs anti‑Milliardär‑Rhetorik gerät in Konflikt mit Geld aus anderen Bundesstaaten

Senator Jon Ossoff kritisiert den Einfluss von Milliardärern, während seine Wiederwahlkampagne 2024 fast 400 000 $ von reichen Geldgebern außerhalb Georgias erhält.

Von Matthew Parker··
Senator Jon Ossoffs anti‑Milliardär‑Rhetorik gerät in Konflikt mit Geld aus anderen Bundesstaaten

Senator Jon Ossoff (D‑Ga.) hat sein öffentliches Image darauf aufgebaut, den Einfluss von Milliardärsgeld in der Politik zu bekämpfen. Dennoch zeigen Unterlagen der Federal Election Commission, dass seine Wiederwahlkampagne 2024 fast 400 000 $ von wohlhabenden Spendern erhalten hat, die während dieses Wahlzyklus nicht in Georgia wohnen.

Spenden von Milliardären außerhalb des Bundesstaates

Seit Anfang 2025 hat die Kampagne Beiträge von 39 Personen erhalten, die als Milliardäre identifiziert wurden. Darunter befinden sich der Philanthrop George Soros, sein Sohn Alex Soros und der LinkedIn‑Mitbegründer Reid Hoffman, eine mit Jeffrey Epstein in Verbindung stehende Persönlichkeit. Auf der Liste stehen außerdem der Gouverneur von Illinois, J.B. Pritzker, seine Schwester Penny Pritzker (ehemalige Handelsministerin unter Obama) und Melinda French Gates. Keiner dieser Spender ist in Georgia ansässig, ein Umstand, der Ossoffs Behauptung, eine rein basisdemokratische Kampagne zu führen, untergräbt.

Erstmals von Fox News gemeldet, haben die politischen Ausschüsse des Senators seit 2017 Geld von mindestens 70 Milliardären erhalten. Der Zustrom von Geld aus anderen Bundesstaaten kommt zu dem Zeitpunkt, an dem sich Ossoff als einer der verwundbarsten Demokraten im Senat im Wahlkampf 2024 positioniert.

Öffentliche Aussagen versus Fundraising‑Realität

Im September warnte Ossoff im Podcast *Pod Save America* mit den Worten: „Wir müssen für Wandel und Reform eintreten, und Geld in der Politik ist sozusagen die Wurzel all dessen." Er hat das aktuelle System wiederholt als „münzbetriebene" Politik bezeichnet, in der Gesetzgeber Gefälligkeiten gegen Milliardärsspenden eintauschen, und den republikanischen Herausforderer Mike Collins als Werkzeug der Superreichen dargestellt.

Obwohl er Geld von Unternehmens‑PACs ablehnt, bleibt die Annahme individueller Milliardärsspenden durch den Senator ein Streitpunkt. Die Gesamtsumme der Kampagnenspenden übersteigt 60 Millionen $, und aktuelle Umfragen zeigen ein enges Rennen gegen Collins in einem Bundesstaat, der über die Kontrolle des Senats entscheiden könnte.

Auf Anfrage nach einem Kommentar reagierte das Team von Ossoff nicht.