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Schwiegervaters 300.000‑Dollar‑Spende wirft Fragen für den Michigan‑Senatskandidaten Abdul El‑Sayed auf

Bundeswahlkampfdaten enthüllen, dass der Schwiegervater des Michigan‑Senatskandidaten Abdul El‑Sayed 300.000 $ an das Super‑PAC „Fighting for Michigan" spendete, was neue Fragen zur Finanzierung seiner Kampagne aufwirft.

Von Matthew Parker··
Schwiegervaters 300.000‑Dollar‑Spende wirft Fragen für den Michigan‑Senatskandidaten Abdul El‑Sayed auf

Bundeswahlkampfdaten zeigen, dass Tayeb Jukaku, der Schwiegervater des Michigan‑Senatskandidaten Abdul El‑Sayed, insgesamt 300.000 $ an das Super‑PAC „Fighting for Michigan" gespendet hat. Die Spenden erfolgten in drei gleichen Raten von je 100.000 $ am 3. Februar, 31. März und 22. Juni.

Größte Spender und die Ausgabenkraft des PAC

Die 300.000 $ von Jukaku machen ihn zum größten Einzelspender des PAC, gleichauf mit einer Spende von 300.000 $ des Institute for Middle East Understanding, einer von George Soros finanzierten Non‑Profit‑Organisation, die mit der ehemaligen Rechtsberaterin der Palästinensischen Befreiungsorganisation Diana Buttu verbunden ist. Der Geldzufluss ermöglichte dem PAC, eine mehrmillionenschwere unabhängige Ausgabenkampagne zugunsten von El‑Sayed zu starten, der sein Programm auf dem Versprechen aufbaut, Geld aus der Politik zu verbannen.

Zwiespalt zwischen Rhetorik und Finanzierung

Kritiker weisen auf die offensichtliche Widersprüchlichkeit zwischen El‑Sayed's anti‑Geld‑Position und der beträchtlichen Unterstützung durch einen Spender hin, der in den Vorständen von Organisationen sitzt, die im Terrorismus‑Finanzierungsprozess USA v. Holy Land Foundation von 2005 als nicht angeklagte Mitverschwörer benannt wurden. Während einer Vorwahldebatte vermutete seine Gegnerin Haley Stevens, El‑Sayed wolle Jukakus Beteiligung verschleiern, und fragte, wer das Geld in die eigene Kampagne des Kandidaten stecke.

Steuererklärung, Offenlegung

Nach den Enthüllungen zur Finanzierung veröffentlichte El‑Sayed zwei Seiten seiner Steuererklärung für 2025. Die Unterlagen zeigen ein Gesamteinkommen von 686.069 $, darunter 292.000 $ als „zusätzliches Einkommen" und 262.000 $ an Kapitalgewinnen. Die Teiloffenlegung ließ die Herkunft dieser Einnahmen weg, was angesichts der öffentlichen Forderungen des Kandidaten nach mehr staatlicher Transparenz auffällt. Das ausgewiesene Einkommen reiht ihn in die obersten 1 % der Verdiener in Michigan ein, ein deutlicher Widerspruch zu dem Arbeiter‑Klassen‑Image, das er vermittelt.

Weitere bemerkenswerte Spenden

  • Zubair Kazi, ein Fast‑Food‑Magnat, spendete 50.000 $ an das PAC über ein Offshore‑Unternehmen, das auf den Jungferninseln registriert ist, einer Rechtsordnung, die häufig dafür kritisiert wird, Unternehmenssteuern zu umgehen.
  • Das Medicare‑for‑All‑PAC von Pramila Jayapal steuerte 250.000 $ bei.

Beide Spenden stehen im Widerspruch zu El‑Sayed's Versprechen, große Konzerne daran zu hindern, Vermögenswerte zu verbergen, um Steuern zu umgehen.

Politische Widersprüche

El‑Sayed setzt sich für ein einheitliches, von einer einzigen Stelle finanziertes Medicare‑for‑All‑System ein. Doch seine Frau, die Psychiaterin Sarah Jukaku, akzeptiert in ihrer Praxis weder Medicare, Medicaid noch private Versicherungen, ein Vorgehen, das El‑Sayed zuvor bei anderen kritisiert hat, weil es einkommensschwache Patient*innen abweise.

Das Zusammentreffen erheblicher privater Mittel, selektiver Steuererklärungs‑Offenlegung und persönlicher Politik‑Inkonsistenzen hat die Prüfung von El‑Sayed's Kampagne verstärkt, je näher die Vorwahl rückt.