Unabhängige Berichterstattung · Deutsche Ausgabe
STATE BEACON

Republikanische Vorwahlwähler unterstützen pro‑israelische Haltung mit großem Abstand, Demokraten entfernen sich weiter von Israel

Republikanische Vorwahlwähler befürworten eindeutig eine enge US‑Israel‑Partnerschaft, während Demokraten immer stärker anti‑israelische Positionen einnehmen.

Von Michael Turner··
Republikanische Vorwahlwähler unterstützen pro‑israelische Haltung mit großem Abstand, Demokraten entfernen sich weiter von Israel

Eine vom Washington Free Beacon in Auftrag gegebene und von Echelon Insights durchgeführte Umfrage zeigt, dass republikanische Vorwahlwähler überwältigend einen Kandidaten bevorzugen, der eine starke US‑Israel‑Beziehung unterstützt, mit einem Vorsprung von 57 Prozentpunkten gegenüber Alternativen.

Republikanische Prioritäten

Die gleiche Umfrage zeigt, dass die Befragten deutlich weniger wahrscheinlich einen Kandidaten unterstützen, der Benjamin Netanyahu als Kriegsverbrecher bezeichnet (minus 25 Punkte), der Israel wirtschaftlich isolieren will (minus 43 Punkte) oder der gegen Kongressresolutionen stimmt, die Antisemitismus verurteilen (minus 43 Punkte). Während die Basis der Republikaner starke Unterstützung für Israel äußert, bleiben ihre wichtigsten innenpolitischen Anliegen die Wirtschaft und die Einwanderung. Sie befürworten zudem den Fokus des Präsidenten auf internationale Bedrohungen aus dem Iran, Venezuela und Kuba.

Demokratischer Rückzug von Israel

Im Gegensatz dazu weist der Bericht auf einen wachsenden Einfluss anti‑israelischer Strömungen innerhalb der Demokratischen Partei hin. Sozialistische Kandidaten, die US‑Militärhilfe für Israel ablehnen, haben Vorwahlen in New York und Colorado gewonnen. Dieser Trend entspricht einer Pew‑Research‑Umfrage vom April 2026, die ergab, dass acht von zehn Demokraten und demokratisch gesinnten Unabhängigen Israel negativ bewerten.

Die Free‑Beacon‑Umfrage wurde durchgeführt, bevor Präsident Donald Trump ankündigte, dass die Vereinigten Staaten und der Iran sich auf die im Memorandum of Understanding festgelegten Bedingungen geeinigt hätten, wodurch die Feindseligkeiten vorübergehend eingestellt wurden.