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Pentagon-Bericht legt nahe, dass sieben US-Militärangehörige 2019 in Wuhan COVID‑19 bekommen haben könnten

Ein Pentagon‑Bericht deutet darauf hin, dass sieben US‑Soldaten bereits 2019 während der Weltmilitärspiele in Wuhan COVID‑19 erlitten haben könnten.

Von Daniel Reed··
Pentagon-Bericht legt nahe, dass sieben US-Militärangehörige 2019 in Wuhan COVID‑19 bekommen haben könnten

Das Verteidigungsministerium hat einen Bericht veröffentlicht, der darauf hinweist, dass sieben Mitglieder der US-Streitkräfte sich im Oktober 2019 in Wuhan mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben könnten. Die Betroffenen nahmen an den Weltmilitärspielen teil, die in der Stadt stattfanden, und meldeten während oder nach der Veranstaltung Symptome, die COVID‑19 ähnelten.

Das Dokument, das der Washington Free Beacon erhalten hat, musste laut dem National Defence Authorization Act von 2022 bis zum Sommer 2022 in durchsuchbarer Form online gestellt werden. Obwohl es im Dezember 2022 an die Ausschüsse für Wehrangelegenheiten des Repräsentantenhauses und des Senats gesendet wurde, war es erst Ende März des folgenden Jahres öffentlich zugänglich, als es im Bereich der Pentagon-Website für Lebensqualitäts‑Ressourcen für Soldaten und deren Familien erschien.

Gesetzlicher Hintergrund und Verzögerung

Das Gesetz, das die öffentliche Veröffentlichung des Berichts vorschrieb, wurde mehr als zwei Jahre vor dem eigentlichen Upload auf der Website des Verteidigungsministeriums verabschiedet. Die Verzögerung hat die Offenheit und Verantwortung der Regierung in die Kritik gebracht; Kritiker argumentieren, dass Steuerzahler die Wahrheit über die Herkunft der Pandemie verdienen.

Ergebnisse des Berichts

Der Bericht stellt fest, dass die möglichen Infektionen innerhalb des Verteidigungsministeriums als streng vertrauliche Angelegenheit behandelt wurden. Alle sieben Soldaten erholten sich innerhalb von sechs Tagen von ihren Symptomen, und die Analyse ergab keinen statistisch signifikanten Unterschied bei COVID‑ähnlichen Krankheitsraten an den Stützpunkten, an denen die Soldaten stationiert waren, im Vergleich zu anderen Stützpunkten. Das Dokument weist zudem darauf hin, dass andere Atemwegserkrankungen die Symptome erklären könnten.

Laut dem Bericht könnte die Annahme, dass US‑Truppen COVID‑19 in Wuhan erwischt haben, von US‑Verbündeten positiv aufgenommen werden. Athleten aus Deutschland, Frankreich, Italien und Luxemburg meldeten ebenfalls COVID‑ähnliche Symptome während der Spiele und beschrieben Wuhan als Geisterstadt.

Widerspruch zu früheren Aussagen

Die Ergebnisse stehen im Gegensatz zu den Aussagen der Biden‑Administration aus dem Jahr 2021, wonach kein amerikanischer Teilnehmer das Virus bei den Spielen erwischt habe. Im Juni 2021 erklärte ein ehemaliger Sprecher des Verteidigungsministeriums gegenüber der Washington Post, das Militär habe keine Kenntnis von COVID‑19‑Fällen unter den Athleten.

Weiterer Kontext und Reaktionen

Chinesische Beamte haben angedeutet, dass die USA COVID‑19 durch die Teilnahme an den Spielen nach Wuhan eingeschleppt haben könnten. Bundesbehörden wie die CIA, das FBI und das Energieministerium haben darauf hingewiesen, dass die Pandemie höchstwahrscheinlich im Wuhan Institute of Virology ihren Ursprung hat, wo riskante Gain‑of‑Function‑Forschung an Fledermaus‑Coronaviren durchgeführt wurde - ein Vorhaben, das der ehemalige NIAID‑Leiter Dr. Anthony Fauci unterstützt hatte.

Der Rutgers‑Professor Richard Ebright sagte der Free Beacon, die Forschung am Institut habe fast sicher COVID‑19 verursacht und äußerte Ärger darüber, dass die Regierung Informationen über die frühesten möglichen amerikanischen Fälle verheimlicht habe. Senatorin Joni Ernst erklärte, die Ergebnisse widerlegen die Theorie, COVID‑19 sei im Dezember 2019 von einem feuchten Markt in Wuhan ausgegangen, und betonte, dass Steuerzahler die Wahrheit verdienen, wobei sie die Administration der Vertuschung beschuldigte. Republikanische Kongressmitglieder kamen zu dem Schluss, dass die Weltmilitärspiele 2019 in Wuhan ein früher Super‑Spreader‑Event gewesen seien.

Das Pentagon lehnte weitere Kommentare ab und nannte nicht, wann es erstmals von den möglichen Erkrankungen erfahren habe.