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NYCs öffentliche Schulen scheitern trotz Rekordausgaben, zeigt Bericht

Ein aktueller Bericht zeigt, dass trotz Rekordausgaben von 40 Mrd. $ über 400 000 Schüler in New York City in als scheiternd geltenden Schulen lernen.

Von Emily Brooks··
NYCs öffentliche Schulen scheitern trotz Rekordausgaben, zeigt Bericht

Eine Studie mit dem Titel „By Any Honest Measure: New York City's Long Record of School Failure, and the Price We Keep Paying" zeichnet ein düsteres Bild des städtischen Schulsystems. Sie schätzt, dass 409 379 Schüler, 43 Prozent der gesamten Einschreibung, an Schulen eingeschrieben sind, die als scheiternd eingestuft werden. Die Ergebnisse wirken umso gravierender, da New York City der größte öffentliche Schulbezirk der USA ist, ein Umstand, der sich auf die städtische Arbeitskraft, das Wahlverhalten und das Geschäftsklima auswirkt.

Umfang des Problems

Fehlzeiten sind ein chronisches Problem. Im Schuljahr 2023‑24 fehlten rund 35 Prozent aller NYC‑Schüler, etwa 300 000 Kinder, chronisch. Der Bericht stellt zudem fest, dass viele Schulen ungewöhnlich hohe Zahlen von Schülern verzeichnen, die Prüfungen verweigern, was die gemeldeten Kompetenzraten künstlich erhöht. Folglich ist das tatsächliche Ausmaß des Scheiterns wahrscheinlich schlechter als die offiziellen Statistiken vermuten lassen.

Finanzierung und Anreize

Die Ausgaben für die öffentliche Bildung erreichten 2024 40 Milliarden $, was 36 293 $ pro Schüler entspricht, mehr als das Doppelte des nationalen Durchschnitts von 17 619 $. Dennoch haben die Gelder keine besseren Ergebnisse gebracht. Etwa ein Drittel der 906 untersuchten Schulen befindet sich seit über einem Jahrzehnt in einer Schleife von Scheiterungskennzeichnungen, erhält zusätzliche Mittel, durchläuft Fusionen, Umbenennungen und andere Interventionen, ohne jemals eine Wende zu erreichen.

Der Bericht argumentiert, dass die Finanzierungsformel tieferes Scheitern belohnt, indem Schulen mit schlechten Leistungen Zugang zu größeren Kategoriefonds erhalten. Zusätzlich hat die Landesgesetzgebung die Verwendung des Begriffs „scheiternd" verboten und verlangt nun, dass Bezirke solche Einrichtungen als „struggling schools" bezeichnen.

Evaluation und Rechenschaft

Leistungsbeurteilungen von Lehrkräften scheinen überhöht: 98 Prozent der Lehrenden werden als effektiv oder hoch effektiv eingestuft. Gleichzeitig besuchen 43 Prozent der Schüler eine Schule, in der mehr als die Hälfte der Kohorte in Mathematik, Lesen oder beiden Fächern durchfällt.

Elternbefragungen haben den Fokus von akademischen Leistungen abgelenkt. Ein stadtweiter Fragebogen fragte Eltern, ob Rasse und ethnische Herkunft „positiv im Lehrplan vertreten" seien. An einer bestimmten scheiternden Schule antworteten 94 Prozent der Befragten mit Ja, was die Betonung kultureller Repräsentation über Lernresultate verdeutlicht.

Empfehlungen

Der Bericht schließt mit einer Reihe von Politikvorschlägen, die den Niedergang umkehren sollen:

  • Anreize einführen, die echte Exzellenz belohnen, anstatt lediglich mehr Geld an kämpfende Schulen zu verteilen.
  • Sozialen Aufstieg verhindern und die Notengebung eindämmen, damit Abschlüsse tatsächliche Kompetenz widerspiegeln.
  • Verschwendung reduzieren und Ressourcen auf bewährte Unterrichtspraktiken umleiten.
  • Die Freude am Lernen wiederherstellen, indem schülerzentrierte Pädagogik Priorität erhält.

Charterschulen werden als Vorbild präsentiert; die Autorin bemerkt, dass sie höhere Testergebnisse erzielen, obwohl sie mit kleineren Budgets arbeiten.

Politischer Kontext

Der Bericht kritisiert implizit die Stadtführung. Bürgermeister Zohran Mamdani und Schulkanzler Kamar Samuels veröffentlichten kürzlich ein Video, in dem sie öffentliche Schulschüler und Familien zu einem „weiteren unglaublichen Jahr" beglückwünschen. Die Autorin Eva Moskowitz kontert, dass die Daten eine ganz andere Geschichte erzählen.

„Was fehlt, ist nicht Geld. Was fehlt, ist Ehrlichkeit, ehrliche Messung, ehrliche Berichterstattung und ehrliche Konsequenzen, wenn Schulen konsequent scheitern", heißt es im Bericht.

Während die Analyse anerkennt, dass die Finanzierung reichlich ist, argumentiert sie, dass das Kernproblem im Management und in der Rechenschaft liegt. Die Umsetzung der vorgeschlagenen Reformen könnte, so der Bericht, die Schülerergebnisse verbessern und das Bildungssystem effizienter machen.

Über New York hinaus spiegeln die Ergebnisse Bedenken in den gesamten USA und Kanada wider, wo Debatten über Finanzierung, Lehrqualität und transparente Berichterstattung die bildungspolitischen Diskussionen dominieren.