In *Strong> Blood & Progress: A Century of Left-Wing Violence in America* schreibt der National Review‑Autor Noah Rothman, dass politische Gewalt in den Vereinigten Staaten sowohl von links als auch von rechts tiefe Wurzeln hat. Er argumentiert, dass eine parteiübergreifende Geschichte des Extremismus häufig von Mediennarrativen verschleiert wird, wodurch sich Aggressionszyklen wiederholen.
Umfang des Buches
Das Buch beginnt mit dem Mord an dem konservativen Aktivisten Charlie Kirk im Jahr 2025, der als von einem linksextremen Attentäter verübte Ermordung beschrieben wird. Rothman stellt dieses Ereignis neben den dritten Attentatsversuch auf den ehemaligen Präsidenten Donald Trump und deutet ein Muster zunehmender Feindseligkeit gegenüber rechtsgerichteten Persönlichkeiten an.
Historische Fälle
Rothman untersucht eine Reihe von Vorfällen, die ein Jahrhundert umfassen. Er beginnt mit anarchistischen Aktionen des frühen 20. Jahrhunderts und dem Weather Underground der 1970er‑Jahre, bevor er zu neueren Ereignissen übergeht, etwa dem Anschlagplan von 2018, den Obersten Richter Brett Kavanaugh zu töten, den Black‑Lives‑Matter‑Unruhen von 2020 nach dem Tod von George Floyd und der Brandanschlag von 2023 auf das Haus des Gouverneurs von Pennsylvania, Josh Shapiro. Außerdem verzeichnet er den antisemitischen Mord von 2023 vor dem jüdischen Museum in Washington, D.C. und weist darauf hin, dass solche Angriffe zu einer „grimmigen Routine" geworden seien.
Der Autor hebt die Beschreibung der New York Times der autonomen Zone in Seattle im Jahr 2020 als „Heimat für Rassengerechtigkeit" hervor und argumentiert, dass solch Lob zu einer kollektiven Amnesie über den Abstieg der Zone ins Chaos beigetragen habe.
Politischer Kommentar
Rothman kritisiert demokratische Persönlichkeiten, die seiner Meinung nach „schwangerschaftsartige Ausflüchte" bieten, Gewalt verurteilen und gleichzeitig deren Ursachen rechtfertigen. Er nennt als Beispiele die Senatorinnen Elizabeth Warren und Bernie Sanders sowie die Abgeordnete Alexandria Ocasio‑Cortez. Gleichzeitig wirft er der Republikanischen Partei vor, nach dem Kapitolangriff vom 6. Januar ihre eigenen Mitglieder nicht zur Rechenschaft gezogen zu haben, und bezeichnet die Reaktion als verpasste Chance für echte Verantwortlichkeit.
Rothmans persönliche Reflexionen
Als konservativer Kommentator, der sich dem Kampf gegen Antisemitismus widmet, gibt Rothman zu, dass die wiederholte Konfrontation mit Gewalttaten seine Reaktion abgestumpft hat. Er stellt fest, dass die „feurigen, aber überwiegend friedlichen" Unruhen von 2020 jetzt fern erscheinen und dass der stetige Strom von Angriffen eine Taubheit erzeugt habe, die er als Teil des Problems ansieht.
Verlagsdetails
Center Street wird *Blood & Progress* am 27. August veröffentlichen. Das Buch umfasst 368 Seiten und kostet 30 $.
Erstmals gemeldet durch das Ausgangsmaterial.
