Ein am Dienstag von der Anwaltskanzlei Winston Taylor eingetragener Pfand könnte Hunter Biden das letzte Woche erhaltene Verleumdungsurteil über 1,7 Millionen Dollar entziehen und das Urteil gefährden.
Das Urteil resultiert aus einer Entscheidung eines Bundesgerichts in Kalifornien, das den ehemaligen Overstock‑CEO Patrick Byrne verpflichtete, Biden zu zahlen, nachdem Byrne fälschlich behauptet hatte, der Sohn des US‑Präsidenten sei während der Amtszeit von Joe Biden an einem 800 Millionen‑Dollar‑Bestechungsskandal im Iran beteiligt gewesen.
Winston Taylor, früher bekannt als Winston & Strawn, argumentiert, Biden schulde der Kanzlei noch Millionen für die rechtliche Vertretung in einer Reihe von Zivil‑ und Strafsachen, darunter seine bundesweiten Verfahren wegen Steuerhinterziehung und Waffenbesitz. Die Kanzlei behauptet, die Schuld übersteige das Urteil von 1,7 Millionen Dollar.
Einst ein hochverdienender Akteur dank Lobbyarbeit, ausländischer Aufsichtsratsmandate und Kunstverkäufen an demokratische Spender, bezeichnet Biden sich heute selbst als „impecunious". Gerichtsunterlagen zeigen, dass sein Vermögen seit dem Ausscheiden seines Vaters aus dem Amt geschrumpft ist, zerschlagen durch Anwaltskosten, ein umstrittener Begnadigungsakt für Straftaten und einen Lebensstil, der von Drogenmissbrauch und teuren Ausgaben geprägt ist.
Der Pfand folgt einer Klage von Winston Taylor aus dem Juni 2025 vor dem Superior Court des District of Columbia wegen unbezahlter Honorare. Das Verfahren stockt wegen eines Streits über Bidens Weigerung, E‑Mails und verschlüsselte Nachrichten vorzulegen, die sein aktueller Anwalt mit der Begründung zurückweist, er könne sie sich nicht leisten, wiederzuerlangen.
Trotz der finanziellen Belastung bleibt Biden in der Öffentlichkeit präsent, hat kürzlich eine Position bei Peak Path Health, einem Suchtbehandlungszentrum in Los Angeles, übernommen und ein Interview mit dem Sender D.J. Vlad gewährt.
Im Interview sagte er: „Ich würde ihm sagen, er soll sich verreckten. Dieser Mann hat versucht, mich seit verdammten zehn Jahren zu foltern."
Auch andere Akteure haben sich geäußert. Marco Polo, eine gemeinnützige Organisation, die mit dem ehemaligen Trump‑Mitarbeiter Garrett Ziegler verbunden ist, verspottete die Lage auf X mit den Worten: „Lustig und befriedigend, dass selbst dein ‚Sieg' … pyrrhisch ist. Alle korrupten Akteure reißen sich jetzt um das Futter."
Biden hatte Ziegler zuvor wegen angeblicher Datenschutzverletzungen verklagt, zog die Klage jedoch zurück mit der Begründung, die Kosten nicht tragen zu können. Das neue Pfand fügt der wachsenden Liste von Gläubigern, die eine Rückzahlung fordern, eine weitere Ebene hinzu.
Erstmals gemeldet vom ursprünglichen Wire‑Report.
