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Hunter Biden erklärt, er sei mittellos, während Streit um 17 Millionen‑Dollar Anwaltsgebühr eskaliert

Hunter Biden behauptet, mittellos zu sein, während seine Anwälte 17 Millionen Dollar ausstehende Honorarforderungen geltend machen.

Von Daniel Reed··
Hunter Biden erklärt, er sei mittellos, während Streit um 17 Millionen‑Dollar Anwaltsgebühr eskaliert

In einer kürzlich abgegebenen Aussage sagte Hunter Biden, er sei finanziell mittellos, besitze weder Auto noch Telefon und habe keine wertvollen Vermögenswerte außer selbstgemalten Kunstwerken. Er erklärte, er lebe ausschließlich von dem Einkommen aus seiner jüngsten Tätigkeit in einem Sucht‑Behandlungszentrum in Los Angeles.

Die Aussage erfolgt, während die Kanzlei Winston Taylor, die Biden in Bundesstrafverfahren und Kongressuntersuchungen vertrat, einen Anspruch von 17 Millionen Dollar wegen ausstehender Anwaltsgebühren geltend macht. Die Kanzlei wirft Biden vor, nach Beginn der Vertretung Ende 2022 die Zahlungen eingestellt zu haben.

Biden erwiderte, die Kanzlei sei bereits bei Übernahme des Falls über seine fehlenden Mittel informiert gewesen. Er erinnerte sich an die Zusicherung der Kanzlei: „Sie haben von Anfang an eindeutig gesagt: ‚Keine Sorge, wir finden eine Lösung'", und betonte, dass seine Familie keine finanzielle Unterstützung leisten könne.

Familienfinanzen im Fokus

Hunter Bidens Behauptung, „keine Vermögenswerte" zu besitzen, steht in starkem Kontrast zu jüngsten Berichten, wonach Präsident Joe Biden einen Vorschuss von 10 Millionen Dollar für ein kommendes Buch erhalten habe und das Memoiren der First Lady Jill Biden die Bestsellerlisten anführen. Beobachter weisen darauf hin, dass solche Vorschüsse in der Regel in Raten ausgezahlt und durch Steuern sowie Gebühren gemindert werden.

Quellen zufolge sei das einst robuste Finanznetzwerk der Biden‑Familie, gestützt durch Honorare für Reden und Buchverträge, angesichts der Gesundheitsprobleme des Präsidenten und eines wahrgenommenen Rückgangs des politischen Einflusses weitgehend versiegt.

Rechtliche Manöver und weitere Streitigkeiten

Abbe Lowell, ein ehemaliger Anwalt der Bidens, erklärte, er habe versucht, einen Rechtsverteidigungsfonds und eine politische gemeinnützige Organisation zu gründen, um die Kosten des Rechtsstreits zu decken. Er zeigte sich über die Entscheidung von Winston Taylor, zu klagen, verwundert und deutete an, dass politische Motive dahinterstecken könnten.

Weitere finanzielle Belastungen für Hunter Biden umfassen ein Verurteilungsurteil wegen Verleumdung in Höhe von 1,7 Millionen Dollar gegen den ehemaligen Overstock‑CEO Patrick Byrne sowie einen laufenden Unterhaltsstreit mit Lunden Roberts, der Mutter seiner Tochter Navy. Winston Taylor hat versucht, ein Pfandrecht auf das Urteil gegen Byrne zu legen, wobei Byrnes Wohnsitz im Ausland die Vollstreckung erschwert.

Zusätzliche Aufmerksamkeit entsteht durch Bidens regelmäßige Auftritte in US‑Podcasts, die den Behauptungen seiner Anwälte, er lebe im Ausland, widersprechen.

Breiterer Kontext

Der Fall verdeutlicht das Zusammentreffen von persönlicher Finanzfehlverwaltung und hochkarätigen Rechtsstreitigkeiten. Neben dem Honorarstreit sieht sich Biden Steuerhinterziehungsanklagen gegenüber, die von den IRS‑Hinweisgebern Gary Shapley und Joseph Ziegler aufgedeckt wurden. Seine Aussage zeichnet ein Bild von umfangreichen Schulden, politischen Verbindungen und einer strategischen Prozessführung, die sich weiterentwickelt.

Erstmals berichtet aus dem Ausgangsmaterial.