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Georgia-Senator Jon Ossoff gibt 2024 über 2.800 $ für Make-up-Dienstleistungen aus

Der Wahlkampf von Senator Jon Ossoff aus Georgia hat im Jahr 2024 fast 2.900 $ für die Dienste der Make-up‑Artistin Stephanie Ponder ausgegeben.

Von Matthew Parker··
Georgia-Senator Jon Ossoff gibt 2024 über 2.800 $ für Make-up-Dienstleistungen aus

Bundeswahlunterlagen zeigen, dass das Wahlkampfteam des Georgia‑Senators Jon Ossoff zwischen Februar und Juni 2024 insgesamt 2.887 $ an die Make-up‑Artistin Stephanie Ponder zahlte. Eine Einmalzahlung von 900 $ erfolgte am 10. Juni 2024. Ponder, die in Atlanta ansässig und Mitglied der International Alliance of Theatrical Stage Employees ist, kann Auftritte bei Filmen wie „Remember the Titans", „The Hunger Games: Catching Fire" und dem 2023 erschienenen „Shazam! Fury of the Gods" sowie in der Netflix‑Serie „His & Hers" (2026) und dem Film „Hillbilly Elegy" vorweisen.

Vergleich mit anderen Kongressmitgliedern

Zum Vergleich meldete die Abgeordnete Alexandria Ocasio‑Cortez für dasselbe Jahr Make-up‑Ausgaben in Höhe von 1.837,93 $, während Abgeordnete Rashida Tlaib 320 $ verzeichnete. Ossoffs Zahlung von 2.887 $ liegt damit am oberen Ende der dokumentierten Make-up‑Kosten von Bundeskandidaten im aktuellen Wahlzyklus.

Kampagnenausgaben und Wahlhintergrund

Der Wahlkampf verzeichnete zudem eine Zahlung von 1.087,33 $ nach einer Kundgebung in Augusta, Georgia, im April 2024. Der 39‑jährige Ossoff strebt eine Wiederwahl gegen den republikanischen Herausforderer Mike Collins an. Medienkommentare wiesen auf seine kräftige Statur und eine Sprechweise hin, die an den ehemaligen Präsidenten Barack Obama erinnert. Ein Kommentar der New York Times betonte, dass die Kampagnenvideos heroische Bildsprache nutzen, um Autorität zu vermitteln.

Politische Äußerungen und Kampagnenstillstand

Im Mai 2024 kritisierte der Senator den Vizepräsidenten J.D. Vance und behauptete, der Republikaner habe keine Glaubwürdigkeit als Verteidiger der amerikanischen Arbeiterklasse. Auf die Frage nach Art der von Ponder erbrachten Leistungen reagierte das Ossoff‑Team nicht.

Die Make-up‑Zahlungen gehören zwar zu den höchsten, die in diesem Wahlzyklus für Bundeskandidaten verzeichnet wurden, jedoch fehlte eine detaillierte Beschreibung der erbrachten Leistungen.