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Gehalt des Michigan‑Senatskandidaten als Gesundheitsdirektor löst Debatte über geschlechtsspezifische Lohnlücke aus

Abdul El‑Sayed wirft während des Black Women's Equal Pay Day die Lohnlücke zwischen schwarzen Frauen und weißen Männern an, während sein eigenes Gehalt als Gesundheitsdirektor die Debatte um die geschlechtsspezifische Lohnungleichheit neu entfacht.

Von Matthew Parker··
Gehalt des Michigan‑Senatskandidaten als Gesundheitsdirektor löst Debatte über geschlechtsspezifische Lohnlücke aus

Während in dieser Woche der Black Women's Equal Pay Day begangen wird, betonte der Michigan‑Senatskandidat Abdul El‑Sayed die Benachteiligung schwarzer Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Er schrieb in den sozialen Medien, dass „schwarze Frauen sieben Monate länger arbeiten müssen, um zu verdienen, was weiße Männer in einem Jahr erhalten", und verwies dabei auf das Economic Policy Institute. Außerdem fügte er hinzu: „Gleiche Arbeit verdient gleichen Lohn" und nutzte den Hashtag #BlackWomensEqualPayDay.

Gehaltsdaten zeigen eine Lücke

El‑Sayed wurde im März 2023 zum Direktor des Department of Health, Human and Veterans Services von Wayne County ernannt und erhielt ein Grundgehalt von 200.000 $. Finanzunterlagen zeigten später, dass seine Gesamtvergütung bis Juni 2025 278.939 $ betrug. Im Vergleich dazu verdiente seine Vorgängerin Melita Jordan, eine Schwarze Frau, die das Amt im Mai 2021 während der Hochphase der Pandemie übernahm, ein Einstiegsgehalt von 180.000 $. Die nachfolgende Direktorin Kennyle Johnson, ebenfalls eine Schwarze Frau und ehemalige Stabschefin, wurde im November 2025 mit demselben Gehalt von 180.000 $ eingestellt.

Politische Folgen

Die Lohnungleichheit ist zu einem zentralen Thema im umkämpften demokratischen Vorwahlkampf um den US‑Senatssitz geworden. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Abgeordnete Haley Stevens (D‑Mich.) El‑Sayed bei schwarzen Wählern um 46 Punkte voraus ist. Stevens genießt Unterstützungen vom Congressional Black Caucus und von Abgeordnetem Jim Clyburn (D‑S.C.). El‑Sayed stützt sich auf die arabisch‑amerikanische Gemeinschaft Michigans sowie auf nationale Progressive wie Senator Bernie Sanders (I‑Vt.) und Abgeordnete Alexandria Ocasio‑Cortez (D‑N.Y.).

Kontroversen und frühere Vorwürfe

Im Verlauf des Wahlkampfs wurde El‑Sayed wegen misogynistischer Äußerungen kritisiert, nachdem er Abgeordnete Stevens als unfähig bezeichnet hatte, zusammenhängende Sätze zu formulieren, bevor er seine Anhänger aufforderte, persönliche Angriffe zu unterlassen. Im Jahr 2019 reichten acht ehemalige Kolleginnen und Kollegen einer medizinischen Fakultät in New York City eine Klage ein und behaupteten, El‑Sayed weigere sich, mit Personen über 40 Jahren zusammenzuarbeiten; diese Anschuldigung wurde vom Washington Free Beacon berichtet.

Sowohl die Kampagne von El‑Sayed als auch das Gesundheitsamt von Wayne County lehnten es ab, auf Anfragen zu reagieren. Diese Meldung wurde erstmals von einem Wire‑Report veröffentlicht.