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Einwanderungsrichter erlaubt Abschiebung der Familie des Boulder-Brandbombenanschlagstäters trotz Kontroverse um radikale Mandanten des Anwalts

Ein Bundesrichter in Colorado hat die Abschiebung der Soliman‑Familie genehmigt, während ihr Anwalt Eric Lee wegen der Verteidigung radikaler Klienten kritisiert wird.

Von Emily Brooks··
Einwanderungsrichter erlaubt Abschiebung der Familie des Boulder-Brandbombenanschlagstäters trotz Kontroverse um radikale Mandanten des Anwalts

Ein Bundesrichter in Colorado bestätigte letzte Woche, dass das Abschiebungsverfahren gegen die Familie von Mohammed Soliman, dem 2023 wegen des Brandbombenanschlags in Boulder Verurteilten, weitergeführt werden kann und dass die Familienmitglieder in Haft bleiben dürfen. Die Entscheidung erfolgt, während das rechtliche Team der Familie unter Leitung von Eric Lee argumentiert, dass dieser Schritt den Taktiken des Naziregimes entspreche.

Lee's umstrittenes Mandantenportfolio

Eric Lee ist einer von vier Anwälten, die die Soliman‑Familie vertreten. Sein Ruf, Personen und Gruppen zu verteidigen, die von den USA als extremistisch eingestuft werden, ist zum Brennpunkt der Debatte geworden. Zu seinen prominentesten Mandanten zählen:

  • Helyeh Doutaghi, ein Forschungsstipendiat an der Yale Law School, der beurlaubt wurde, nachdem bekannt wurde, dass er nebenbei Mitglied von Samidoun war, einer Wohltätigkeitsorganisation, die die US‑Regierung als „Scheinorganisation" und Tarnung für die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) bezeichnet. Doutaghi hielt in Iran eine Rede bei einer von Samidoun gesponserten Filmvorführung zu Ehren des libanesischen Terroristen Georges Abdallah und reiste 2023 mit einer Samidoun‑Delegation nach Venezuela, um die Auswirkungen der US‑Sanktionen zu prüfen.
  • Rasha Alawieh, Assistenzprofessorin für Medizin an der Brown University, die abgeschoben wurde, nachdem Behörden Beweise fanden, dass sie an der Beerdigung des Hisbollah‑Führers Hassan Nasrallah im Libanon teilgenommen hatte.
  • Prahlad Iyengar, ein Student, dem vom Massachusetts Institute of Technology die Suspendierung auferlegt wurde, nachdem die Universität ihn beschuldigte, Terrorismus zu unterstützen, indem er in einem Artikel PFLP‑Flyer zeigte und argumentierte, Gewalt sei im anti‑israelischen Kampf notwendig, um „koloniale Unterdrückung" zu überwinden.
  • Momodou Taal, ein Student der Cornell University, dessen Visum im März widerrufen wurde, nachdem er die Hamas‑Angriffe vom 7. Oktober gelobt und die Zerstörung der Vereinigten Staaten gefordert hatte. Taal klagte die Trump‑Administration wegen einer Durchführungsanordnung an, die pro‑Hamas‑Visuminhaber ausweisen sollte; Lee vertrat ihn sowohl in der Klage als auch in den nachfolgenden Abschiebungsverfahren. Lee argumentierte, die Anordnung habe Taal gezwungen, sich aus dem „öffentlichen Engagement" zurückzuziehen und seinen Freunden das Recht genommen, seine Ideen zu hören, darunter die Aufforderung an Campus‑Protestierende, ihr „Signal aus dem bewaffneten Widerstand in Palästina" zu nehmen.

Lee's Engagement reicht über das Gericht hinaus. In einer Rede vor der Socialist Equality Party in London am 31. Mai behauptete er, dass „niemand, kein vernünftiger Mensch, eine Vorstellung davon haben kann, welche Art von Rede antisemitisch ist." Er hat zudem Beiträge von Unity of Fields verbreitet, einer selbst als militante Front gegen die „US‑NATO‑zionistische Achse des Imperialismus" bezeichneten Gruppe, die damit prahlte, dass Häftlinge aus einem ICE‑Detentionszentrum entkommen seien, und zu „VIELEN Al‑AQSA‑ÜBERSCHWEMMUNGEN!" aufrief.

Politischer Aktivismus und Kritik

Lee kann auf eine lange Bilanz der Verteidigung von Einwanderern zurückblicken und erhielt eine Auszeichnung für sein Engagement in einem Oberster‑Gericht‑Verfahren 2024, ein Verfahren, das er letztlich verlor. Er hat wiederholt beide großen Parteien dafür kritisiert, dass sie „ihre Verantwortung zur Wahrung demokratischer Rechte" aufgegeben hätten. Seit der Wahl von Donald Trump fordert Lee die Amerikaner, insbesondere in Los Angeles, dazu auf, „nachdrücklich" gegen den Präsidenten und seine Einwanderungspolitik aufzustehen.

Auf die Bitte um Stellungnahme zu seiner Vertretung der Soliman‑Familie und seiner breiteren Mandantenhistorie reagierte Lee nicht.

Breitere Implikationen

Der Fall hat eine hitzige Debatte über das Gleichgewicht zwischen nationaler Sicherheit, Einwanderungsdurchsetzung und den Grenzen der Meinungsfreiheit entfacht. Einige Beobachter argumentieren, Lee's Mandanten würden eine echte Bedrohung für amerikanische Werte darstellen, während andere behaupten, sie seien Opfer eines zu weit gefassten und restriktiven Einwanderungsregimes.