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Demokratischer Kongresskandidat Manny Rutinel: Klimaplan für Viehzucht stößt bei Colorado‑Ranchern auf Kritik

Der demokratische Kongresskandidat Manny Rutinel sieht sich wegen seines 2022 entwickelten Klimaplans für die Viehzucht zunehmender Kritik von Colorado‑Ranchern ausgesetzt.

Von Matthew Parker··
Demokratischer Kongresskandidat Manny Rutinel: Klimaplan für Viehzucht stößt bei Colorado‑Ranchern auf Kritik

Manny Rutinel, der demokratische Kandidat für den achten Kongressbezirk Colorados, steht wegen einer Klimainitiative, die er 2022 mitentwickelte, vermehrt unter Beobachtung. Der Vorschlag, der in einem von ihm mitverfassten Artikel mit dem Titel „Reducing Animal Agriculture Emissions: The Viability of a Farm Transition Carbon Offset Protocol" dargelegt wird, befürwortete ein „Livestock-to-plants farm transition project", das Fleischproduzenten für den Umstieg auf pflanzliche Betriebe entschädigen würde.

Der Plan argumentierte, dass die Viehzucht eine der Hauptquellen für Treibhausgasemissionen sei, und schlug vor, den Übergang über den Kauf von CO₂‑Kompensationen zu finanzieren, ein Mechanismus, bei dem Unternehmen zahlen, um ihre eigenen Emissionen auszugleichen, indem sie Reduktionen an anderer Stelle unterstützen.

Reaktion der Rancher

Rancher im Bezirk, ein zentraler Bestandteil der lokalen Wirtschaft, haben starke Vorbehalte geäußert. Travis Grant, Geschäftsführer der Colorado Livestock Association, stellte Rutinels Engagement für den Viehzuchtsektor in Frage und bemerkte ein Muster von Aussagen, die sich offenbar nach politischer Bequemlichkeit richten.

Grants Bemerkungen spiegeln eine breitere Skepsis unter den Produzenten wider, die befürchten, dass die Umsetzung einer US‑Version des Programms tiefgreifende Änderungen der etablierten landwirtschaftlichen Praktiken erfordern würde.

Rutinels Positionierung im Wahlkampf

Als Reaktion darauf versucht Rutinel, sich als gemäßigten Kandidaten zu präsentieren. Er unterstützt nun eine „All-of-the-above-Energie‑Lösung", von der er sagt, dass sie gut bezahlte Arbeitsplätze schützt und gleichzeitig Landwirte und Rancher weiter unterstützt. Dennoch hat sein früheres Aktivismus, einschließlich der Organisation von Protesten und der öffentlichen Befürwortung von Sozialismus und Veganismus, einige Beobachter dazu veranlasst, die Tiefe seiner Loyalität gegenüber der Viehzuchtindustrie zu hinterfragen.

Umweltpolitischer Kontext

Die Environmental Protection Agency hat die Viehzucht als bedeutende Quelle von Treibhausgasemissionen identifiziert. International haben Länder wie Dänemark Politiken eingeführt, die darauf abzielen, diese Emissionen zu reduzieren. Rutinels Vorschlag spiegelt diese ausländischen Bemühungen wider, doch seine Umsetzung in den Vereinigten Staaten würde eine umfassende Umstrukturierung des heimischen Viehzuchtsektors erfordern.

Im Verlauf des Wahlkampfs wird die Spannung zwischen klimapolitischen Vorschlägen und den wirtschaftlichen Realitäten der Rancher‑Gemeinschaft in Colorado voraussichtlich ein zentraler Punkt des Rennens bleiben.