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Demokratische Herausforderin Rebecca Bennett gerät wegen Äußerungen zu Trump‑Wählern und Kirchgang in die Kritik

Die demokratische Kandidatin Rebecca Bennett sieht sich nach einer Audioaufnahme, in der sie den Kirchgang wegen Trump‑Wählern ablehnt, heftiger Gegenreaktion ausgesetzt.

Von Sarah Collins··
Demokratische Herausforderin Rebecca Bennett gerät wegen Äußerungen zu Trump‑Wählern und Kirchgang in die Kritik

Rebecca Bennett, die demokratische Kandidatin für den siebten Kongressbezirk von New Jersey, sieht sich einer Welle von Kritik gegenüber, nachdem eine Audioaufnahme aufgetaucht ist, in der sie erklärt, sie habe den Kirchgang aufgegeben, weil sie es nicht ertragen könne, von Menschen umgeben zu sein, die für Präsident Donald Trump gestimmt haben.

Kontext des Bezirks und Wahlbedeutung

Der siebte Bezirk, der Teile der Landkreise Union, Somerset und Morris umfasst, hat traditionell Republikaner gewählt. Präsident Trump gewann den Bezirk bei der Wahl 2024 mit 49 % der Stimmen. Dennoch hat der Cook Political Report den Sitz für dieses Jahr als Toss‑up eingestuft, was ihn zu einem Brennpunkt für beide Parteien macht.

Audioaufnahmen und Kontroverse

Die Aufnahme wurde vom Washington Free Beacon erhalten. Darin schildert Bennett eine persönliche Entscheidung, nicht mehr in die Kirche zu gehen, weil dort Trump‑Wähler anwesend seien. Dieselbe Quelle veröffentlichte einen zweiten Clip, in dem Bennett ihre Unterstützung für Analilia Mejia äußert, eine selbst als farblich links einordnende Demokratin, die umstrittene Äußerungen zu Israel und dem Immigration and Customs Enforcement (ICE) gemacht hat.

Mejia, die als politischer Direktor für die Präsidentschaftskampagne von Senator Bernie Sanders 2020 tätig war, leitete gemeinsam eine Organisation, die „Gemeinschaftssicherheit ohne Polizei" schaffen will, und beschuldigte Israel, in Gaza ein „Genozid" zu begehen.

Bennetts moderate Positionierung gerät unter die Lupe

Bennett, eine ehemalige Hubschrauberpilotin der US Navy, hat wiederholt versucht, sich als moderate Demokratin zu präsentieren, die Wähler erreichen kann, die die Partei normalerweise nicht unterstützen. Ihr militärischer Hintergrund ist ein zentrales Element ihrer Kampagne und wird als Beweis dafür angeführt, dass sie parteiübergreifend ansprechen kann.

Die beiden Audio‑Clips werfen jedoch Fragen zur Konsistenz dieser Position auf. Kritiker argumentieren, dass die Lobeshymne auf eine Figur wie Mejia und das öffentliche Ablehnen von Trump‑Wählern im Kirchenkontext die beträchtliche konservative Wählerschaft des Bezirks entfremden könnte.

Reaktion des Wahlkampfteams

Vertreterinnen von Bennett lehnten es ab, sich direkt zu den Aufnahmen zu äußern. In einer Erklärung an den Free Beacon sagten sie, die Kandidatin sei „die Kandidatin, die die Republikaner im November am meisten fürchten." Die Erklärung ging nicht näher auf die konkreten Bemerkungen zum Kirchgang oder die Unterstützung von Mejia ein.

Social‑Media‑Geschichte befeuert Debatte

Weitere Kritik kam durch eine Reihe gelöschter Beiträge, die einst auf einem Social‑Media‑Account unter dem Namen „BigRedBecks" sichtbar waren. Die Beiträge lobten die linke Senatorin Elizabeth Warren und kritisierten republikanische Abgeordnete. Das gesamte Material wurde nach Bennetts Kandidaturankündigung entfernt, doch archivierte Kopien wurden verwendet, um zu argumentieren, ihr politisches Profil sei progressiver, als die Kampagnennarrative suggeriert.

Wählerbedenken im siebten Bezirk

Das Wählerklientel des Bezirks ist vielfältig und umfasst städtische, vorstädtische und ländliche Gemeinden. Seine Wirtschaft wird von den Bereichen Gesundheitswesen, Technologie und Fertigung getragen. Historisch haben die Wähler in der Region Themen wie Arbeitsplätze, Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung priorisiert.

Angesichts des gemischten demografischen Profils des Bezirks deuten Analysten darauf hin, dass jede Wahrnehmung von Extremismus, sei es von rechts oder links, für einen Kandidaten, der um die Stimmen der Unentschlossenen wirbt, kostspielig sein könnte.

Ausblick, während der Wahlkampf intensiver wird

Mit dem nahenden Wahltag wird Bennetts Fähigkeit, ihr moderates Image zu bewahren, auf die Probe gestellt. Die Kontroverse um ihre Äußerungen zu Trump‑Wählern und zum Kirchgang, verbunden mit der Verknüpfung zu Analilia Mejia und den wiederaufgetauchten Social‑Media‑Posts, könnte sie zwingen, ihre Positionen zu präzisieren oder das knappe Vorsprungspotenzial zu verlieren, das den siebten Bezirk zu einem Schlachtfeld macht.

Beide Parteien werden aufmerksam beobachten, ob die Gegenreaktion zu einem messbaren Wandel in der Wählerstimmung führt oder ob die historisch republikanisch geprägte Tendenz im November wieder durchschlägt.