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Ausländische Milliardäre und NGOs leiten fast 40 Millionen Dollar in die US‑Datenzentrum‑Opposition

Untersuchungen zeigen, dass ausländische Geldgeber fast 40 Millionen Dollar an US‑Datenzentrum‑Opposition geleitet haben, vor allem durch den Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss.

Von Michael Turner··
Ausländische Milliardäre und NGOs leiten fast 40 Millionen Dollar in die US‑Datenzentrum‑Opposition

Untersuchungen zeigen, dass ausländische Geldgeber fast 40 Millionen Dollar an Organisationen bereitgestellt haben, die im Dezember 2025 einen Brief unterzeichneten, in dem ein nationales Moratorium für die Genehmigung und den Bau neuer Datenzentren in den USA gefordert wird. Der größte Teil des Geldes stammt vom Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss, der 7,455,000 $ an Greenpeace USA, 4,382,000 $ an Americans for Financial Reform, 2,107,400 $ an den Sierra Club und 50,000 $ an das Indivisible Project gespendet hat, insgesamt knapp 14 Millionen Dollar.

Weitere große Geldgeber

Der britische Hedge‑Fund‑Manager und Klimaaktivist Chris Hohn spendete 200,000 $ an Extinction Rebellion, einen weiteren Unterzeichner des Briefes. Die in Großbritannien ansässige Oak Foundation hat 7.5 Millionen $ an 350.org, 6,375,000 $ an die Global Alliance for Incinerator Alternatives (GAIA), 550,000 $ an New York Communities for Change und 4,000,000 $ an Oil Change International bereitgestellt. Die dänische KR Foundation hat fast 1.1 Millionen $ an 350.org, fast 500,000 $ an Friends of the Earth und etwa 1.9 Millionen $ an Oil Change International gespendet. Die britische Quadrature Climate Foundation hat knapp 1 Million $ an 350.org und 2.2 Millionen $ an das John Muir Project beigetragen.

Zusammen machen diese drei Stiftungen zusammen mit Wyss und Hohn fast die gesamten fast 40 Millionen $ aus. Wyss allein stellt mehr als ein Drittel dieser Summe bereit. Eine Sprecherin der Wyss Foundation erklärte, die Stiftung sei „nicht an dem Brief beteiligt gewesen" und dass ihre Zuwendungen an die Gruppen „unabhängig" seien.

Auswirkungen auf die Datenzentrum‑Entwicklung

Oppositionskampagnen haben laut der Boutique‑Forschungsfirma Data Center Watch bereits Projekte im Wert von 152 Milliarden $ potenzieller Investitionen im Jahr 2025 verzögert oder blockiert. Innenminister Doug Burgum führte den Anstieg des Widerstands auf ausländisch finanzierte Klimaorganisationen zurück und bemerkte: „Einige Bundesstaaten erlassen buchstäblich Verbote für KI‑Datenzentren." Er fügte hinzu, die Bewegung sei „nicht organisch oder lokal".

Der Vorsitzende des House Energy and Commerce Committee, Brett Guthrie (R., Ky.), wiederholte den Sicherheitsaspekt und sagte: „Wer den Daten‑ und KI‑Fluss kontrolliert, wird nicht einer der Supermächte sein, sondern die Supermacht." Er warnte, dass nur die Vereinigten Staaten und China die Fähigkeit besitzen, den Sektor zu dominieren.

Der Unternehmer Kevin O'Leary hat ebenfalls angedeutet, dass „chinesisch verbundene Finanzierungswege" hinter der Opposition gegen seine Datenzentrum‑Projekte in Utah stecken und argumentiert, China würde davon profitieren, die amerikanische KI‑Infrastruktur zu verlangsamen.

Beteiligung chinesischer Medien

Staatsnahe chinesische Medien haben anti‑Datenzentrum‑Narrative verstärkt. Ein Video vom China Global Television Network aus Oktober 2025 beschrieb KI‑gesteuerte Datenzentren als „energiehungrig" und machte sie für einen „großen Anstieg der Energiepreise" an der Westküste, im Mittleren Atlantik und in Neuengland verantwortlich. Ein März‑Artikel in der China Daily, der einen Wirtschaftswissenschaftler der Universität Siena zitierte, behauptete, dass „Strompreise in den Vereinigten Staaten zu einer neuen Quelle wirtschaftlicher Belastungen werden", weil die Nachfrage der Datenzentren stark steigt. Die Global Times hat ähnliche Kommentare veröffentlicht.

Im Gegensatz dazu subventioniert die chinesische Regierung bis zu die Hälfte der Energiekosten heimischer Datenzentren, und ihre Medien feiern die Fortschritte des Landes in KI, humanoider Robotik und großen Sprachmodellen.

Reaktionen und Folgen

Abgesehen von der Wyss Foundation haben die genannten Gruppen und Geldgeber nicht auf Anfragen nach Kommentaren reagiert. Die zunehmende ausländisch finanzierte Opposition wirft Fragen zur Fähigkeit der Vereinigten Staaten auf, KI‑ und Rechenkapazitäten auszubauen und im globalen Technologiewettbewerb mit China zu konkurrieren.