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Abdul El‑Sayed's Senatskandidatur durch 200.000 $ von ISNA‑Veteran Tayeb Jukaku gestärkt

Der Senatskandidat Abdul El‑Sayed aus Michigan profitiert von einer 200.000 $‑Spende seines Schwiegervaters Tayeb Jukaku, einem langjährigen ISNA‑Funktionär, trotz seiner öffentlichen Forderung, Geld aus der Politik zu entfernen.

Von Matthew Parker··
Abdul El‑Sayed's Senatskandidatur durch 200.000 $ von ISNA‑Veteran Tayeb Jukaku gestärkt

Die Kampagne von Abdul El‑Sayed für den US‑Senat im Bundesstaat Michigan hat eine Spende in Höhe von 200.000 $ von seinem Schwiegervater Tayeb Jukaku erhalten, einem langjährigen Führungsmitglied der Islamic Society of North America (ISNA). Das Geld wurde über das Political Action Committee Fighting for Michigan kanalisiert, das den Großteil seiner Mittel dafür bereitgestellt hat, El‑Sayeds Vorwahlkampf gegen die Abgeordnete Haley Stevens zu unterstützen.

Organisatorische Verbindungen des Spenders

Jukaku sitzt im 20‑köpfigen Gründungsausschuss der ISNA und hat eine Historie regelmäßiger Spenden, wobei er jährlich mindestens 5.000 $ an die Organisation leistet. Bundesbehörden haben die ISNA wiederholt mit der Muslimbruderschaft und mit Finanzierungswegen, die mit der Hamas verbunden sind, in Verbindung gebracht. Im Jahr 2007 im Verfahren United States v. Holy Land Foundation for Relief and Development wurde die ISNA als nicht angeklagter Mitverschwörer benannt, in einer Anklage, die Verurteilungen wegen der Weiterleitung von 12 Millionen $ an die Hamas erwirkte. Staatsanwälte beschrieben die ISNA zudem als Teil eines breiteren US‑Netzwerks der Muslimbruderschaft.

Seine Tätigkeit bei der ISNA reicht mindestens bis 2007 zurück, und er leitete zuvor von 2005 bis 2010 das Michigan‑Kapitel des Council on American‑Islamic Relations (CAIR). CAIR wurde, wie die ISNA, im selben Verfahren von 2007 als nicht angeklagter Mitverschwörer aufgeführt.

Paradoxon der Wahlkampffinanzierung

El‑Sayed betont in seiner öffentlichen Kommunikation immer wieder die Notwendigkeit, Geld aus der Politik zu entfernen, wobei Slogans wie „money out of politics" in seinem Wahlkampfmaterial zu finden sind. Dennoch gibt das PAC Fighting for Michigan, das fast die Hälfte seiner Mittel von Jukaku erhält, erhebliche Summen aus, um seine Kandidatur zu fördern.

Expertenbewertung

Lorenzo Vidino, Direktor des Program on Extremism an der George Washington University, bemerkte, dass die ISNA „historisch von der Muslimbruderschaft gegründet wurde" und fügte hinzu: „Im Gründungsausschuss zu sitzen bedeutet, zu den Ältesten der Organisation zu gehören", und hob damit Jukakus hohen Rang innerhalb der Gruppe hervor.

Weitere Verbindungen

Jukaku bleibt weiterhin im Vorstand des CAIR‑Michigan‑Kapitel aktiv. Im Jahr 2023 trat er gemeinsam mit dem Geschäftsführer von CAIR, Nihad Awad, bei einer Veranstaltung auf, bei der Awad seine Unterstützung für die Hamas zum Ausdruck brachte.

Reaktion von El‑Sayed

Der Kandidat hat sich zu der Spende nicht geäußert, und sein Wahlkampfteam hat keine Fragen zu seiner Haltung gegenüber extremistischen Organisationen beantwortet. Zuvor lehnte er es ab, zum Tod des iranischen Obersten Führers Ali Khamenei Stellung zu nehmen, weil er linke Wähler nicht verprellen wolle.

Weitere Finanzierungsquellen

Das American Priorities PAC, eine anti‑israelische Gruppe, die den Einfluss von AIPAC bekämpft, leistet ebenfalls Beiträge zu El‑Sayeds Senatskandidatur.

Weder die ISNA noch Jukaku haben auf Anfragen nach einem Kommentar reagiert.